Die sichersten Fahrradhelme für Kinder (Test)

Ein Fahrradhelm für Kinder sollte sicher, gut sitzend und bequem sein. Wir erklären, worauf es bei der Auswahl ankommt – von Sicherheitsstandards und Passform bis hin zu Testergebnissen von Stiftung Warentest und ADAC. Hier stellen wir die Testsieger und empfehlenswerten Modelle vor.

Damit dein Kind beim Fahrradfahren optimal geschützt ist, haben wir verschiedene Kinder-Fahrradhelme verglichen und Erfahrungen aus der Mama-Community einfließen lassen. Besonders wichtig waren uns ein hoher Sicherheitsstandard, eine gute Passform und ein angenehmer Tragekomfort. Zusätzlich haben wir die Testergebnisse von Stiftung Warentest und ADAC der letzten Jahre berücksichtigt und die besten Modelle ausgewählt. Wir haben geprüft, welche Helme besonders stoßfest, leicht verstellbar und gut belüftet sind, damit sie im Alltag wirklich überzeugen. So bekommst du eine fundierte Entscheidungshilfe für einen Fahrradhelm, der Sicherheit und Komfort optimal kombiniert.

Unsere Favoriten für Kinderfahrradhelme

Die folgende Auswahl berücksichtigt fünf Qualitätskriterien: Erfahrungsberichte, Bewertungen, Anzahl der Käufe, Prüfzeichen & Gütesiegel. Hier der Auswahlprozess im Detail.

Testsieger

Ein Kinderfahrradhelm, der in zwei Größen erhältlich ist. In der kleineren Variante S (48-54 cm) passt er im Durchschnitt bereits Kindern ab etwa 3 Jahren, die Version M (Kopfumfang 52-57 cm) ist für ältere Kinder und auch Jugendliche geeignet. Der Innenring kann mit einem Verstellrad an die exakte Kopfgröße angepasst werden. Der Helm bietet einen guten Tragekomfort mit guter Belüftung und mit den Reflektoren sowie dem zusätzlich integrierten Licht ein sehr gutes Maß an Sicherheit. Auch der Unfallschutz ist gut, weshalb dieses Modell beim Helm-Test von Stiftung Warentest 2022 auch zum Testsieger gekürt wurde (Note 2,2).

Das gefällt uns

  • guter Unfallschutz lt Stiftung Warentest, außerdem Schadstoffe Note 1,0
  • zusätzliche Sichtbarkeit durch integriertes Licht
  • in sehr vielen unterschiedlichen Designs erhältlich

Unser Fazit

Guter Unfallschutz und gute Sichtbarkeit, außerdem gut auf die Kopfgröße anpassbar: Dieser Helm erfüllt alle Kriterien für einen Kinder-Fahrradhelm. Das Modell S ist für Kinder ab etwa 3 Jahre geeignet, im individuellen Fall aber vom Kopfumfang abhängig (48-54 cm). Positiv bewerten wir außerdem, dass es diesen Helm in vielen unterschiedlichen Designs gibt – damit ist die Wahrscheinlichkeit höher, eine Variante zu finden, die auch dem Kind gefällt. Das wiederum ist ein zusätzlicher Anreiz, dass der Helm auch tatsächlich getragen wird.

49,95 EUR
Richtpreis
sicher und flexibel anpassbar

Dieser Fahrradhelm ist in zwei Größen erhältlich: Variante XS ist für einen Kopfumfang ab 46 bis 52 cm geeignet, das Modell „S“ für einen Kopfumfang von 52-56 cm. Damit passt die XS-Variante bereits für Kinder ab etwa 3 Jahre – ausschlaggebend sollte aber immer die Kopfgröße und nicht das Alter sein. Recht positiv bewerten wir das weit nach unten gezogene Heck, das damit in unseren Augen im Vergleich zu anderen Modellen noch mehr Sicherheit verleiht. Dass der Helm einen guten Unfallschutz bietet, bestätigt auch der Helm-Test von Stiftung Warentest im Jahr 2022, bei dem dieses Modell mit Gesamtnote 2,4 („gut“) bewertet wurde. Beim Test gab es außerdem die Bestnote 1,0 bei der Kategorie Schadstoffe. Der Helm kann per Drehknopf außerdem recht einfach an die Kopfgröße angepasst werden.

Es gibt einige Designs zur Auswahl, die zwar etwas eigenwillig erscheinen, uns persönlich aber ansprechen. Letztendlich ist das aber Geschmacksache und muss vom Kind selbst entschieden werden.

Das gefällt uns

  • weit nach unten gezogenes Heck verleiht zusätzliche Sicherheit
  • Gesamtnote 2,4 („gut“) laut Stiftung Warentest
  • einfache Größeneinstellung per Drehknopf

Das könnte besser sein

  • ein zusätzlich integriertes LED-Licht würde zu noch mehr Sichtbarkeit verhelfen

Unser Fazit

Ein getesteter Fahrradhelm für Kinder ab etwa 3 Jahre (in Größe XS), der nicht nur sicher ist und einen guten Tragekomfort bietet, sondern sich von anderen Modellen auch im Design abhebt. 

75,85 EUR
Richtpreis
Bestseller

Der 2025 neu überarbeitete Kinder-Fahrradhelm bietet weiterhin einen besonders tiefen Schutz über Schläfen und Hinterkopf. Die überarbeitete Innenschale und das neue rundumlaufende Verstellsystem sorgen für optimalen Sitz und hohen Tragekomfort. Mehr Sichtbarkeit und damit auch Sicherheit versprechen reflektierende Elemente und optional ein Licht. Auch der Verschluss ist neu und nun noch einfacher zu öffnen. Erhältlich ist der woom READY Kinderhelm in drei Größen: 46-50 cm (XS) | 50-53 cm (S) | 53-56 cm (M)

Das gefällt uns

  • hoher Tragekomfort
  • erhöhte Sichtbarkeit
  • mit neuem Magnetverschluss noch leichter zum Öffnen
  • kann auf die individuelle Kopfform/Größe angepasst werden

Unser Fazit

Nach Gesprächen mit der Produktentwicklung von woom und ersten Tests können wir sagen: Der neue READY Kinderhelm ist wirklich gelungen. Wo es noch etwas zu beanstanden gab (Sichtbarkeit) hat woom nachgebessert. Tragekomfort und Schutz sind top.

Wunschkind CHECK: Qualitätssiegel
89,80 EUR
Richtpreis

Weitere gute Kinder-Fahrradhelme lt. Tests

Guter Tragekomfort, Unfallsicherheit, aber auch ein ansprechendes Design: Hier eine weitere Auswahl an Fahrradhelmen, die auch in Kindergrößen erhältlich sind. Entscheidend bei der Auswahl ist der Kopfumfang, damit der Helm gut sitzt.

Beleuchter Fahrradhelm „XIMO FLASH“ von ALPINA
Der Ximo Flash Kinderhelm von Alpina bietet durch sein Run System Classic Slide eine dreidimensionale Anpassung für optimalen Sitz und Komfort. Seine Inmold-Konstruktion mit Edge Protect, strategisch platzierte Lüftungsöffnungen und das flach gestaltete Heck maximieren Sicherheit und Komfort, während Reflektoren und ein integriertes Multi-Fit Light für hohe Sichtbarkeit sorgen.

Unser Fazit
Besonders gut gefällt uns die zusätzliche Sicherheit durch die Reflektoren und das integrierte Licht.
Angebot
Kinder-Fahrradhelm „PICO FLASH“ von ALPINA
Der ALPINA PICO FLASH Fahrradhelm für Kinder besticht durch seine robuste 3-Shell Außenschale und ein neigbares Verstellsystem am Hinterkopf für optimale Anpassung. Sein geringes Gewicht und das effektive Stoßabsorptionssystem dank der Inmold-Fertigung und Hi-EPS-Material sorgen für zusätzlichen Komfort und Sicherheit.

Unser Fazit
Positiv zu bewerten ist die hohe Sicherheit und der Tragekomfort des ALPINA PICO FLASH, was sich in der guten Bewertung (2,4) von Stiftung Warentest widerspiegelt.
Angebot
Kinderhelm Smiley 3.0 LED von ABUS
Der ABUS Smiley 3.0 LED Kinderhelm bietet durch seine In-Mold Konstruktion mit stoßabsorbierendem Hartschaum und schlagfester Außenschale robusten Schutz. Er zeichnet sich durch eine tiefe Passform mit gutem Nacken- und Schläfenbereichsschutz und einer schirmartigen Vorderkante aus. Das Verstellrad sorgt für eine präzise Größeneinstellung, während das höhenverstellbare System am Hinterkopf Platz für einen Zopf bietet. Ein aufladbares LED-Rücklicht und Reflektoren erhöhen die Sichtbarkeit, und 4 Luftein- und Luftauslässe mit Fliegennetzen sorgen für gute Belüftung.

Unser Fazit
Der ABUS Smiley 3.0 LED ist ein hervorragender Helm für Kinder, der Sicherheit, Komfort und Praktikabilität vereint. Besonders die Anpassungsmöglichkeiten für Zopfträger*innen und das integrierte LED-Licht für verbesserte Sichtbarkeit sind beeindruckend.
Angebot
Kinderfahrradhelm „Kid 2“ von uvex
Der Uvex Unisex Kinder Radhelm bietet dank seiner Inmould-Technologie mit EPS-Innenschicht und Polycarbonat-Außenschale leichten und robusten Schutz. Sein verstellbares uvex IAS-System ermöglicht eine exakte Anpassung, während acht Belüftungsöffnungen für Kühlung sorgen. Der Helm ist zudem mit herausnehmbaren, waschbaren Polstern und optional mit einem LED-Licht erweiterbar.

Unser Fazit
Gewohnte hochwertige Qualität vom renommierten Hersteller uvex. Ein Pluspunkt ist das vollständig eingearbeitete Insektennetz.

Dieser Fahrradhelm passt in der Ausführung 48-52 cm für Kinder ab etwa 2,5 bis 3 Jahre. Er ist im Vergleich zu anderen Modellen mit 420 Gramm durchaus leicht. Wichtig und gut: Die Belüftungsöffnungen, die dafür sorgen, dass sich die Hitze im Kopfbereich nicht staut. Inklusive recht einfach bedienbarem Magnetverschluss

Unser Fazit

Ein robuster Fahrradhelm für Kinder ab etwa 2,5 bis 3 Jahre, der gut an die Kopfform anpassbar ist.

Fahrradhelm für Kinder „XIMO L.E.“ von ALPINA
Der ALPINA XIMO L.E. Fahrradhelm für Kinder bietet durch das Run System Classic Slide eine dreidimensionale Anpassung für optimalen Sitz. Seine strategisch platzierten Lüftungsöffnungen sorgen für effektive Kühlung und Schutz vor Sonnenstrahlen, während das flache Heck den Komfort im Kindersitz oder -anhänger verbessert. Ein hochwertiges mattes Finish und die Option eines Multi-Fit Lights erhöhen die Sichtbarkeit und Sicherheit.

Unser Fazit
Idealer Helm, wenn das Kind im Kindersitz oder -anhänger transportiert wird.
Kinderhelm „Smiley 2.0“ von ABUS
Der ABUS Smiley 2.0 Kinderhelm bietet optimalen Schutz durch seine leichte, aber stabile Konstruktion aus EPS und Außenschale. Er verfügt über das Zoom Eco Kids Justier-System für individuelle Passform, bietet hohen Rundumschutz im Schläfen- und Nackenbereich und eine visierartige Vorderkante für Gesichtsschutz.

Unser Fazit
Der ABUS Smiley 2.0 ist ein solider Helm für Kinder, der mit seiner robusten Konstruktion und dem umfassenden Schutz überzeugt. Die individuelle Anpassungsmöglichkeit und das kinderfreundliche Design sind klare Vorteile, allerdings könnten zusätzliche Belüftungsöffnungen den Tragekomfort bei längeren Ausflügen erhöhen.
Angebot
Leichter Fahrradhelm „oyo“ von uvex
Der uvex oyo Kinder-Fahrradhelm bietet dank seiner Kombination aus EPS-Innenschicht und Polycarbonat-Außenschicht leichte Konstruktion bei hoher Schlagfestigkeit. Mit integriertem Seitenschutz, anpassbarem IAS-System und FAS-Gurtband für eine exakte Passform, bietet dieser Helm Sicherheit und Komfort. Zusätzlich ist er für ein Plug-in LED-Licht erweiterbar.

Unser Fazit
Dieser Helm punktet mit seiner einfachen Anpassungsfähigkeit an verschiedene Kopfgrößen, ideal für den Einsatz mit oder ohne Mütze.

Testsieger bei Kinderfahrradhelmen

Testsieger mit geprüfter Qualität
Unabhängige Verbraucherorganisationen, Testinstitute, Clubs und spezialisierte Fachmagazine testen Produkte in standardisierten Verfahren nach objektiven Kriterien. Wir vergleichen die Ergebnisse von Stiftung Warentest, ÖKO-TEST, ADAC, TÜV, OEKO-TEX sowie weiteren Institutionen und listen die jeweiligen Testsieger in einer kompakten Tabelle, um euch einen optimalen Überblick zu verschaffen.

KinderfahrradhelmGrößeTestergebnisse
Abus Youn-I 2.02 Größen (48 – 57 cm)Testsieger Fahrradhelm für Kinder (Gesamtnote 2,2) bei Stiftung Warentest 2022
Alpina Pico Flash50 – 55 cm„gut“ (Gesamtnote 2,4) bei Stiftung Warentest 2022
Casco Mini 246 – 52 cm„gut“ (Gesamtnote 2,4) bei Stiftung Warentest 2022
Lidl Crivit Kinder Fahrradhelm Art.-Nr. 3668482 Größen (46 – 54 cm)„gut“ (Gesamtnote 2,4) bei Stiftung Warentest 2022
Woom Kids Helm3 Größen (46 – 56 cm)„befriedigend“ (Gesamtnote 2,6) bei Stiftung Warentest 2022
Die sichersten Fahrradhelme für Kinder (Test)


In einem internationalen Test von Stiftung Warentest mit dem ADAC 2022 wurden 18 Kinderfahrradhelme auf Unfallschutz, Handhabung, Hitzebeständigkeit und Schadstoffe geprüft, wobei Unfallschutz 50% des Gesamtergebnisses ausmachte. Die Bewertung umfasste erweiterte Stoßdämpfungsprüfungen, Abstreifsicherheit, Riemenbelastbarkeit und Sichtbarkeit im Dunkeln, während Handhabung, Hitzebeständigkeit und Schadstoffbelastung die restlichen 50% bestimmten, mit möglichen Abwertungen bei Mängeln.

Ergebnisse: Unter den 18 getesteten Kinderfahrradhelmen, die für eine Bandbreite an Kopfumfängen von kleinen Mitfahrern bis hin zu größeren Kindern geeignet sind, variieren die Preise von 12 bis 100 Euro. Während der Testsieger Abus für 50 Euro ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, bieten alle Helme Schutz vor Kopfverletzungen, allerdings passen nicht alle optimal zu jeder Kopfform, und ein Modell, der Cube, wurde wegen hoher Mengen eines bedenklichen Weichmachers kritisiert.

Bestseller: Fahrradhelme für Kinder

Die meistverkauften Kinder-Fahrradhelme in einer Bestseller-Liste (die Auswahl wird täglich aktualisiert).

Was wird am häufigsten gekauft? Keine Empfehlung ist so glaubwürdig wie ein verifizierter Kauf. Deshalb suchen unsere Crawler täglich die meistverkauften Produkte auf Amazon aus jeder relevanten Kategorie. Das Ergebnis zeigen wir in den Bestseller-Listen.


Darauf musst du bei einem Kinderfahrradhelm achten

Ein Fahrradhelm für Kinder schützt den Kopf bei Stürzen und Unfällen vor schweren Verletzungen. Wenn dein Kind aufs Fahrrad steigt, ist ein passender Helm unverzichtbar – nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern oft auch rechtlich verpflichtend. Ein gut sitzender und hochwertiger Helm kann im Ernstfall Leben retten.

Bei der Auswahl eines Kinderfahrradhelms sollten mehrere Faktoren berücksichtigt werden: der Unfallschutz (das wichtigste Kriterium), die richtige Passform, ausreichende Sichtbarkeit im Straßenverkehr, ein angenehmer Tragekomfort und die Verarbeitung ohne bedenkliche Schadstoffe. Es lohnt sich, die Testergebnisse unabhängiger Organisationen wie ADAC und Stiftung Warentest zu beachten und den Helm vor dem Kauf anzuprobieren, um sicherzustellen, dass er deinem Kind optimal passt und es ihn gerne trägt.

Tipp: Die kompakte Übersicht für Kinderfahrräder für jedes Alter findet ihr hier.

Checkliste

  • Helmpflicht: Falls es hier noch Unklarheiten geben sollte: Ja, Kinder bis 12 Jahre müssen beim Fahrradfahren einen Helm tragen. Das gilt für Deutschland und Österreich gleichermaßen. 
  • Größe: Die Größe entscheidet, ob der Helm angenehm und dennoch sicher sitzt. Für die Suche nach der passenden Größe solltet ihr zunächst den Kopfumfang eures Kindes abmessen. Mit diesem Wert könnt ihr dann anhand der Größentabellen der jeweiligen Hersteller die passende Größe finden. 
  • Perfekter Sitz: Wenn euer Kind den Kopf schütteln kann und der Helm dabei sicher, aber nicht zu eng sitzend an seiner Position bleibt, habt ihr den idealen Helm gefunden. Die genaue Einstellung passiert in der Regel über ein Größenrad am Hinterkopf und in manchen Fällen mithilfe unterschiedlich dicker Schaumstoffpads
  • Riemen: Danach widmet ihr euch dem Riemen. Dieser sollte so fest wie nötig und so locker wie möglich eingestellt sein. Wenn er das Kinn nicht einengt und zugleich dazwischen nicht mehr Platz als für eine Fingerdicke bleibt, ist auch der Riemen ideal eingestellt. 
  • Speziell für Kinder: Besonders bei Kinderhelmen solltet ihr darauf achten, dass der gesamte Kopf geschützt ist. Vor allem der Hinterkopf sollte noch zusätzlich geschützt sein. 
  • Verschluss: Zu guter Letzt können Fahrradhelme mit einem Magnetverschluss Pluspunkte sammeln. Diese Verschlüsse können die Kids ideal selbst mit einer Hand öffnen und schließen.

Häufige Fragen

Welche Sicherheitsnorm muss ein Kinderfahrradhelm erfüllen?

Ein Kinderfahrradhelm muss die europäische Sicherheitsnorm EN 1078 erfüllen – diese ist auf jedem hochwertigen Helm vermerkt. Diese Norm legt fest dass Helme bestimmte Anforderungen an Stoßdämpfung Stabilität und Durchdringfestigkeit erfüllen müssen und garantiert damit dass der Helm grundlegende Sicherheitsstandards erfüllt.

Wie oft sollte ich den Fahrradhelm meines Kindes wechseln?

Nach jedem Sturz muss der Helm ersetzt werden da dabei nicht sichtbare Schäden entstanden sein können die die Schutzfunktion beeinträchtigen. Spätestens nach fünf Jahren sollte ein Helm ausgetauscht werden weil es zu Materialermüdung kommen kann.

Wie wichtig ist die LED-Beleuchtung am Helm?

LED-Beleuchtung und Reflektoren sind enorm wichtig für die Sichtbarkeit im Straßenverkehr besonders bei Dunkelheit. Der Helm sollte neben aktiver LED-Beleuchtung auch über passive reflektierende Elemente an der gesamten Helmschale und am Kinnriemen verfügen da die LED-Aktivierung oft vergessen wird.

Wie viel sollte ich für einen guten Kinderfahrradhelm ausgeben?

Es muss nicht teuer sein – der Testsieger mit der Gesamtnote 22 kostete 50 Euro aber auch der günstigste Helm im Test für nur 12 Euro erreichte eine Gesamtnote von 24 und schnitt überraschend gut ab. Entscheidend sind die Testergebnisse und die Sicherheitsstandards nicht der Preis.

Worauf sollte ich beim Anprobieren eines Helms achten?

Der Helm muss perfekt passen – er darf weder nach vorne hinten noch zur Seite wegrutschen. Es ist wichtig den Helm vor dem Kauf anzuprobieren um die Passform und Einstellmöglichkeiten zu überprüfen und einen Fehlkauf zu vermeiden.

Wie beeinflusst der Tragekomfort ob mein Kind den Helm nutzt?

Ein leichter Helm mit ausreichend Lüftungsschlitzen erhöht die Akzeptanz und damit die Wahrscheinlichkeit dass dein Kind den Helm tatsächlich trägt. Wenn der Helm bequem ist und sich einfach einstellen lässt ist dein Kind eher bereit ihn freiwillig zu tragen.

Sind teurere Helme automatisch sicherer?

Nein – ein höherer Preis garantiert nicht automatisch besseren Schutz. Im ADAC-Test erreichte ein Budget-Helm für 12 Euro mit der Note 24 ähnlich gute Ergebnisse wie teurere Modelle und überraschte mit Spitzenwerten bei Handhabung und Unfallschutz.

Worauf muss ich beim Material achten?

Der Helm muss eine stabile leichte Außenschale ohne Risse haben und eine gleichmäßig fest verbundene Innenschicht aufweisen. Das Material sollte auch hitzebeständig sein – beim Testen unter Hochsommerbedingungen darf sich beispielsweise die äußere Helmschale nicht ablösen.

Sind Schadstoffe in Kinderhelmen ein ernsthaftes Problem?

Ja daher ist es wichtig auf niedrige Schadstoffwerte zu achten besonders bei Weichmachern im Kinnpolster. Hochwertige Helme erhalten bei Schadstofftests die Bestnote 10 während minderwertige Modelle deutlich höhere Werte aufweisen können.

Gibt es einen großen Unterschied zwischen günstigen und teuren Helmen beim Unfallschutz?

Beim Unfallschutz – dem wichtigsten Kriterium – zeigte sich im Test dass es zwischen günstigen und teureren Modellen tatsächlich Unterschiede gab. Allerdings gilt grundsätzlich: Jeder Fahrradhelm ist besser als kein Helm und auch der schlechteste Helm im Test kann im Ernstfall Leben retten wenn er richtig getragen wird.

Mehr zu Kinderfahrradhelme

Checkliste: So sitzt der Kinderfahrradhelm richtig

Der perfekte Sitz eines Fahrradhelms ist das entscheidendste Kriterium, wenn du deinen Nachwuchs sicher unterwegs schützen möchtest. Ein Helm, der nicht richtig sitzt, kann bei einem Sturz verrutschen und verliert damit seine Schutzwirkung. Gleichzeitig beeinflusst die Passform entscheidend, ob der Helm überhaupt gerne getragen wird. Wir zeigen dir, worauf es beim richtigen Sitz ankommt und wie du ihn überprüfst.

Sitz-MerkmalKorrekte AusprägungPraktischer Nutzen
Riemenverlauf und OhrlageRiemen bilden ein „Y“ um jedes Ohr, Ohren liegen im Dreieck der RiemenSicherer Halt des Helms beim Fahren und bei Stürzen, verhindert Verrutschen zur Seite
Kinnriemen-SpannungKinnriemen sitzt mit etwa Fingerbreit Abstand fest unter dem Kinn, beim Mundöffnen leichter Zug spürbarGewährleistet, dass der Helm nicht nach vorne oder hinten verrutscht, verhindert versehentliches Abziehen
Stabilität auf dem KopfHelm wackelt nicht bei Kopfbewegungen, lässt sich nicht leicht nach vorne oder hinten schiebenSicherer Halt während der gesamten Fahrt, maximale Schutzwirkung bei Unfällen
Komfort und TrageakzeptanzHelm sitzt ohne Druckstellen, fühlt sich bequem an, keine Kopfschmerzen nach kurzer TragezeitKind trägt den Helm gerne und regelmäßig, Sicherheit wird zur Gewohnheit statt zur Belastung
Stirn- und HinterkopfbedeckungHelm sitzt weit in die Stirn, über Schläfenbereiche und Hinterkopf gezogen, nicht zu tiefOptimaler Schutz vor Kopfverletzungen bei verschiedenen Sturztypen, besonders bei Frontal- und Hinterkopfstürzen
GrößenanpassungVerstellbare Riemen und Kinnbänder ermöglichen individuelle Anpassung an die KopfformLange Nutzungsdauer des Helms auch mit wachsendem Kopf, bessere Wirtschaftlichkeit, optimale Passform für unterschiedliche Kopfformen

Ein korrekt sitzender Fahrradhelm ist die Grundlage für den bestmöglichen Schutz deines Kindes. Achte deshalb unbedingt darauf, den Helm vor dem Kauf anzuprobieren und die richtige Größe zu wählen. Überprüfe beim Anpassen, dass der Helm weder wackelt noch drückt und dass dein Kind ihn als angenehm empfindet. Nur wenn die Passform stimmt, wird der Helm konsequent getragen und erfüllt seine Schutzfunktion optimal. Denke auch daran: Jeder Helm muss nach einem Sturz ausgetauscht werden, da unsichtbare Schäden entstanden sein können, die die Schutzwirkung beeinträchtigen.

Kinderfahrradhelme: Passform-Ausprägungen, Merkmale und Einsatzvorteile

Der sichere Sitz und die optimale Passform sind das wichtigste Kriterium bei der Auswahl eines Kinderfahrradhelms, denn ein falsch sitzender Helm kann seine Schutzfunktion nicht erfüllen. Ein Helm mit optimaler Passform bietet deinem Kind nicht nur maximale Sicherheit, sondern wird auch gerne getragen, da er angenehm sitzt und nicht drückt.

Die Passform eines Fahrradhelms bestimmt darüber, ob er im Falle eines Sturzes optimal schützen kann oder verrutscht. Ein gut sitzender Helm sollte sich weder nach vorne noch nach hinten schieben lassen und sollte auf dem Kopf nicht wackeln. Die Riemen spielen dabei eine entscheidende Rolle: Sie sollten ein Y um jedes Ohr bilden und unter dem Kinn mit etwa einem Finger Abstand festsitzen. Ein verstellbarer Helm sorgt für eine optimale Passform und lässt sich individuell an die Kopfform deines Kindes anpassen. Besonders wichtig ist, dass du den Helm vor dem Kauf anprobierst, um sicherzustellen, dass er gut sitzt und dein Kind keine Druckstellen verspürt.

Passform AusprägungMerkmaleUse Case und Vorteil
Mitfahrerhelm (kleine Kinder)Umschließt den Kopf großflächig, zieht weit in die Stirn, über den Schläfenbereich und den HinterkopfFür Kleinkinder auf dem Fahrradsitz geeignet, bietet rundum Schutz und verhindert Verrutschen bei Bewegungen
Jugendhelm (Ältere Kinder)Hat eine vorstehende Krempe zum Schutz gegen FrontalunfälleBietet zusätzlichen Schutz bei Stürzen nach vorne und schützt vor Sonne, wird von älteren Kindern gerne getragen
Optimale SitzpositionRiemen bilden Y um jedes Ohr, Helm sitzt gerade auf dem Kopf, unter dem Kinn ein Finger Abstand, keine BeweglichkeitMaximale Schutzwirkung und Sicherheit, Kind empfindet Helm als angenehm und trägt ihn gewissenhaft
Zu lockere PassformRiemen locker eingestellt, Helm kann verrutschen, wackelt bei KopfbewegungenKeine ausreichende Sicherheit im Ernstfall, Helm kann bei Sturz verrutschen und Schutz verlieren
Zu enge PassformRiemen zu fest, Helm drückt, Kind verspürt DruckstellenKind möchte Helm nicht tragen, erhöhte Unfallgefahr, da Helm oft abgesetzt wird
Leichter und komfortabler HelmGeringes Gewicht trotz robuster Konstruktion, gute BelüftungBelastet den Nacken weniger, wird auch bei längeren Fahrten gerne getragen, Überhitzung wird vermieden

Die richtige Passform ist also der Schlüssel dazu, dass dein Kind seinen Helm gerne trägt und damit wirklich sicher unterwegs ist. Ein leichter Helm mit guter Belüftung und verstellbaren Riemen ermöglicht es dir, den Helm perfekt auf die Kopfform deines Kindes abzustimmen. Achte beim Kauf darauf, dass die Riemen sicher fixiert werden können, dass der Helm nicht zu schwer ist und dass dein Kind ihn als bequem empfindet, ohne Druckstellen zu verspüren. Nur dann wird dein Kind motiviert sein, den Helm regelmäßig zu tragen und ist optimal geschützt.

Helmtest von Stiftung Warentest

Kinderfahrradhelme gibt es in vielen Varianten, doch worauf sollten Eltern beim Kauf achten? Der Test von Stiftung Warentest zeigt: Ein guter Helm schützt nur dann effektiv, wenn er richtig sitzt und bequem ist – denn nur so tragen Kinder ihn auch regelmäßig. Neben der Passform spielen auch Sicherheitsmerkmale wie korrekt eingestellte Riemen und eine gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr eine Rolle. Doch nicht alle Modelle überzeugen: Einige enthalten bedenkliche Schadstoffe, andere verzichten auf Reflektoren oder LED-Lichter. Der Test zeigt, dass guter Schutz nicht teuer sein muss – bereits ab 12 Euro gibt es empfehlenswerte Modelle. Alle Ergebnisse und Tipps findest du in diesem Video.

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Redaktion

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